Antimuslimischer Rassismus ist eine in der Gesellschaft weit verbreitete Form der Diskriminierung. Er richtet sich speziell an Muslim*innen oder muslimisch markierte Menschen und ihre Religion und geht mit abwertenden Einstellungen oder Haltungen ihnen gegenüber einher.
In dem Workshop soll für diese Form des Alltagsrassismus sensibilisiert werden. Folgende Fragen dienen uns dabei zur Reflexion der eigenen Position und des Handlungsspielraums im Umgang damit. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Islamkritik”? Welche Vorurteile und Rassismen sind weit verbreitet und welche habe ich selbst? Neben der Selbstverortung und Verantwortungsübernahme geht es auch um die strukturelle Dimension dieser Diskriminierungsform. Wie können Strukturen und Institutionen in der Aufarbeitung von Rassismus berücksichtigt werden? Was kann ich diskriminierendem Verhalten entgegensetzen?
